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Eine Leseprobe aus:
Auch mit Fleiß kein Preis?
(Dr. Walter Kiefl/Charlotte Hölling)
Dieses Buch setzt sich mit der Frage auseinander, welche Rolle
Bücher heutzutage in unserer Gesellschaft noch spielen und
hinterfragt sehr kritisch, welche Stelle Autoren dabei einnehmen
bzw. einnehmen können. Den Erfahrungen von freien, so genannten
Hobby-Autoren mit Verlagen sind auch anschaulich die der Kleinverleger
gegenüber gestellt sowie verschiedene Arten des Buchverlags
erläutert.
Nirgends wartet man auf unbekannte Autoren und ihre Bücher
- ganz im Gegenteil, sie stören allenfalls,
Mag man deshalb zunächst fast zu dem Schluss kommen, dass
es für freie Autoren heutzutage kaum noch eine Existenzberechtigung
gibt, so findet sich schlussendlich doch viel Ermutigung zum Schreiben,
sofern die Autoren imstande sind, von unrealistischen Vorstellungen
und Erfolgsträumen Abstand zu nehmen und beginnen, ihre Schreibintention
als kreatives Ausdrucksmittel zu betrachten,womit sie sich und ihrem
direkten Umfeld auch dann viel Freude bereiten können,wenn
daraus kein Weltbestseller werden wird.
Dazu finden sich neben nützlichen Tipps, wie oder was man
schreibt, Ratschläge über die Art, Manuskripte zu erstellen,
anzubieten und schlussendlich auch veröffentlicht zu bekommen;
aber auch praktikable Vorschläge, welche realistischen Möglichkeiten
des Verkaufs man hat und wie man dabei vorgehen kann.
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