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Monika Adolph Leen Aloh Werner Betz Anneliese Blacha Melanie Buhl Dorothea Christian Richard Erren Dirk Gerhardt Dietrich W. Grobe Hartmut Grosser Ingrid Hammer Brigitte Isensee Friedesine Strüver Walter Kiefl
Hella Lach Norbert Lang Johanna G. Lenz Sarina M. Lesinski Gerhard Ludwig Barbara Merten Alexandra Pfister Ralph Schneider Michaela Schreier Gudrun Strüber Manuela Tietsch Michael Touma H. D. Viel Dagmar Westphal

Michaela Schreier Anneliese Blacha H. Dieter Viel Gudrun Strüber Alexandra P. Pfister Johanna Gerlinde Lenz Walter Kiefl Ingrid Hammer Hartmut Großer Leen Aloh Hella Lach Melanie Buhl Dietrich W. Grobe Siegfried Eisfeld Michael Touma Manuela O. Tietsch Ralph Schneider Hanna Jüngling Dagmar Westphal Gerhard Ludwig Dorothea Christian Sarina  M. Lesinski Dirk Gerhardt Norbert Lang Monika Adolph

 

 

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Eine Leseprobe aus:
Das Abenteuer der experimentellen Archäologie
Einblicke in die Entwicklung des textilen Handwerks
mit Schwerpunkt Brettchenweberei
(Sarina Lesinski)


Als ich 1997 beschloß, Mitglied in der Nordharzer Altertumsgesellschaft e.V. zu werden und mich fortan intensiv mit der Zeit des Hochmittelalters zu beschäftigen, wußte ich noch nicht, worauf ich mich da eigentlich einließ.
Am Anfang war das Leben im Mittelalterlager nichts weiter als ein Aussteigen aus dem Alltag. Endlich mal kein Telefon, kein Fernsehen, kein Staubsauger. Einfach die Seele baumeln lassen, in schönen Kleidern herumlaufen und viel lesen über die Zeitepoche, in die ich versuchte mich zurückzuversetzen.
Aber das war nur der Anfang.
Die Mitglieder unserer mittelalterlichen Traditionsgruppe "Milites de Regensteyn" stellten sehr schnell fest, daß ein Zeltlager mit einem großen Suppenkessel und lautstarke Schaukampfübungen nicht alles sein konnten. Das hatten schließlich Dutzende anderer Mittelaltergruppen auch zu bieten, die landesweit wie Pilze aus dem Boden schossen.
Uns ging es um mehr. Unsere Ritter trugen keine Fantasienamen , sondern Namen authentischer Personen, die im 13./14. Jahrhundert tatsächlich gelebt und gewirkt hatten und zwar im Harzvorland, dem Machtbereich der Regensteiner Grafen.
Das bedeutete, viele Stunden in Bibliotheken und Archiven zubringen auf der Suche nach alten Schriften und Urkunden, aus denen man etwas in Erfahrung bringen konnte über die Regensteiner Rittergeschlechter. Egal, in welcher Stadt man gerade ist, immer werden Buchhandlungen und Antiquariate durchstöbert auf der Suche nach geeigneter Literatur über die Zeit des Mittelalters.
So wurden unsere Lagerwochenenden sehr schnell zu "Arbeitswochenenden".
Erfahrungen und Bücher wurden ausgetauscht, Materialquellen erschlossen und jeder von uns fing an, seine bei einem Mittelalterhändler gekaufte "Erstausrüstung" kritisch zu betrachten und auseinander zu nehmen.
Das war der Anfang der experimentellen Archäologie in unserer Gruppe und damit der Anfang eines spannenden Abenteuers.


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Dr. Walter Kiefl