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Monika Adolph Leen Aloh Werner Betz Anneliese Blacha Melanie Buhl Dorothea Christian Richard Erren Dirk Gerhardt Dietrich W. Grobe Hartmut Grosser Ingrid Hammer Brigitte Isensee Friedesine Strüver Walter Kiefl
Hella Lach Norbert Lang Johanna G. Lenz Sarina M. Lesinski Gerhard Ludwig Barbara Merten Alexandra Pfister Ralph Schneider Michaela Schreier Gudrun Strüber Manuela Tietsch Michael Touma H. D. Viel Dagmar Westphal

Michaela Schreier Anneliese Blacha H. Dieter Viel Gudrun Strüber Alexandra P. Pfister Johanna Gerlinde Lenz Walter Kiefl Ingrid Hammer Hartmut Großer Leen Aloh Hella Lach Melanie Buhl Dietrich W. Grobe Siegfried Eisfeld Michael Touma Manuela O. Tietsch Ralph Schneider Hanna Jüngling Dagmar Westphal Gerhard Ludwig Dorothea Christian Sarina  M. Lesinski Dirk Gerhardt Norbert Lang Monika Adolph

 

 

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Eine Leseprobe aus:
Wenn die D-Saite reißt
(Ingrid Hammer)

 

Es hat geschneit und Krankenwagen heulen. Die Feierlichkeit von Bachs H-Moll liegt in der Luft.

Kühl ist es. Die linke Schulter schmerzt, dort sitzt das Herz, Ort des Grauens, in miesen Filmen abgebrüht. Von allen guten Geistern verlassen, platzt dieses dämliche Ding in die unpassendsten Situationen. Bühne frei, es darf nicht gehustet werden.

Verstecken unterm Himmel, irgendwo. Eichen bewundern, dies Leuchten des Schnees - und Zärtlichkeit in die Welt! Die Kerze flackert noch; Bach ist verstummt. Ich frage: Wie soll das enden? Flucht oder Sklaverei?

Nordhäuser sind gut - die Schnäpse und die Schauspieler. Animal Farm als Sprechtheater. Nach der Befreiung waren alle Tiere gleich, aber es dauerte nicht lange, da waren die Schweine wieder gleicher.

Schweigen ist Schuld lese ich, selten Gold. Mich fröstelt, wenn ich an Goldzähne denke, wenn ich an meine Feigheit denke. Manchmal sage ich: "Stellen Sie doch den Motor ab!", manchmal gehe ich schweigend vorbei. Dann dieses fiese Gefühl in der Magengrube.


 

 


 

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Dr. Walter Kiefl