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Monika Adolph Leen Aloh Werner Betz Anneliese Blacha Melanie Buhl Dorothea Christian Richard Erren Dirk Gerhardt Dietrich W. Grobe Hartmut Grosser Ingrid Hammer Brigitte Isensee Friedesine Strüver Walter Kiefl
Hella Lach Norbert Lang Johanna G. Lenz Sarina M. Lesinski Gerhard Ludwig Barbara Merten Alexandra Pfister Ralph Schneider Michaela Schreier Gudrun Strüber Manuela Tietsch Michael Touma H. D. Viel Dagmar Westphal

Michaela Schreier Anneliese Blacha H. Dieter Viel Gudrun Strüber Alexandra P. Pfister Johanna Gerlinde Lenz Walter Kiefl Ingrid Hammer Hartmut Großer Leen Aloh Hella Lach Melanie Buhl Dietrich W. Grobe Siegfried Eisfeld Michael Touma Manuela O. Tietsch Ralph Schneider Hanna Jüngling Dagmar Westphal Gerhard Ludwig Dorothea Christian Sarina  M. Lesinski Dirk Gerhardt Norbert Lang Monika Adolph

 

 

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Ein kleiner Bach wird größer ...
- ich wurde es auch, sagt Friedesine

 

Preis 10,00 Euro

Leseprobe von Seite 68/69

Hallo, GROSSVATER, wo bist Du?

Draußen ist es kalt, ein Wind weht - „ist es nur einer?" fragen LOTTCHEN und HAN­SEL, „uns kommt es so vor, als ob es vier scharfe Winde sind, die kalt von Osten wehen."
Im Kamin knistert das Holz, die Flammen steigen in den Schornstein. „Wir haben ein Problem, wir haben keinen Großvater! Der kleine Zauberer hat uns versprochen, für uns einen Großvater zu zaubern. Doch zuerst wollen wir selber auf die Suche ge­hen, kommt ihr mit? Es ist zwar draußen sehr kalt, wir gehen trotzdem los. Wer kommt mit? Die Kinder im Kindergarten und in der Schule haben wir schon gefragt. Einige Kinder haben einen Großvater, andere nicht. Warum das so ist, wollen wir er­gründen. Also zieht euch warm an. Es ist ja noch sehr früh im Jahr, Schnee und Eis versperren manchen Weg. Frau Holle hat fleißige Mitarbeiter, und wir fragen uns, warum müssen es immer Mädchen sein, die bei Frau Holle arbeiten?
Wenn wir unseren Großvater gefunden haben, werden wir ihr einen Brief schrei­ben, warum das so ist."
Die Bäche haben sich unter dem Eis versteckt, und so können die Kinder gut von einem Ufer zum anderen wandern, ohne nasse Füße zu bekommen.
„Doch sieh mal, Lottchen, wer da drüben auf der anderen Seite sitzt und, wie es aussieht, auch friert. Ist das nicht unser Eichhörnchen KALLE?" „Wahrhaftig, es ist Kalle! Wo kommst du denn her? Wir vermissen dich sehr, deine Nüsse und Eicheln halten schon lange Ausschau nach dir. Hast du keinen Hunger? Oder hast du was Besseres zum Fressen gefunden?" „O nein, der Hunger plagt mich sehr, doch ich habe den Weg zu euch verloren. Nehmt ihr mich wieder mit?"
„Gern, wir sind auf der Suche nach unserem Großvater, und erst, wenn wir ihn ge­funden haben, kehren wir heim. Hast du einen Großvater, Kalle?" „Ich weiß es nicht, im Moment weiß ich nur, mir ist kalt, und ich habe Hunger." „Hilfst du uns suchen, Kalle? Wenn wir keinen Großvater finden, müssen wir den kleinen Zauberer Nepo­muk bitten, uns einen zu zaubern."
Das Wetter ist zwar eisig, doch auch Frau Sonne bahnt sich ab und zu ein kleines Guckloch durch die Wolken. Sie hilft den Kindern beim Suchen und ermuntert sie, Frühlingslieder zu singen. Sie beginnen mit dem Lied:

,Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün'.

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Dr. Walter Kiefl