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Eine Leseprobe aus:
Die Entsäuerung des Körpers
(Patrizia Pfister)
2. Sind Sie sauer? - Das hat seinen guten,
oder vielmehr schlechten Grund
Ein merkwürdiges Symptom sollte uns zu denken geben. Bei allen
festgestellten Krankheiten, gleichgültig, worum es geht, liegt
auch gleichzeitig eine Übersäuerung und Verschlackung
des Körpers vor. Das ist wissenschaftlich erwiesen! Die Übersäuerung
müsste also ursächlich mit der Krankheit zu tun haben.
Sie ist mehr als nur eine Begleiterscheinung!
Ist es so, dann brauchen wir den Körper nur noch von den überflüssigen
Säuren, Giften und Schlacken zu befreien, um vollkommene Gesundheit
zu erlangen und damit auch das Altern hinauszuzögem. Das Erhalten
oder auch Wiederherstellen des Säure - Basen - Gleichgewichts,
ist eine zwingend notwendige Maßnahme, wenn man alt werden
und dabei gesund bleiben will.
Wissenschaftler hielten eine kurzlebige Zelle über 26 Jahre
lang nur dadurch am Leben, dass sie ihren Abfall (Gifte, Schlacken,
Säuren) beseitigten. Als sie dies einmal vergaßen, starb
die Zelle, die eigentlich schon nach Monaten hätte sterben
müssen.
Ein säure-, gift- und schlackenfreier Körper müsste
uns mindestens die biologisch (oder wem das lieber ist: die von
Gott) gegebene Lebensspanne von 120 Jahren bescheren können,
und das, ohne dabei senil, gebrechlich und pflegebedürftig
zu werden!
Würden das die Krankenkassen erkennen und alle ihre Kunden
einer Entsäuerungstherapie unterziehen, würde das zwar
erst einmal eine Menge Geld verschlingen, aber auf lange Sicht wären
die Kunden nicht mehr so krank und dann könnten die Kassen
richtig Geld verdienen und sich und das gesamte Gesundheitssystem
gründlich sanieren. Allerdings gäbe es dann eine Menge
Arbeitslose mehr, nämlich Ärzte, Arzthelfer, Apotheker
usw.
Es hätte allerdings noch andere Auswirkungen, die eigentlich
nicht gewollt sein können, denn unsere Senioren, die spätestens
mit 60 (heutzutage oft schon sehr viel früher) mit dem Arbeiten
aufhören, könnten dann mindestens noch einmal so lange
ihren Ruhestand genießen. Mathematisch sähe das so aus:
40 Jahre arbeiten = 60 Jahre Rente kassieren.
Das würde unser Rentensystem, das ohnehin kaum noch funktioniert,
vollends ruinieren. Hier müsste allerdings ohnehin ein neues
Konzept her.
Doch sehen wir uns jetzt einmal an, was in unserem Körper abläuft
und uns die so genannten Zivilisationskrankheiten beschert.
Das Zauberwort, dem wir schon begegnet sind, heißt:
Säuren-Basen-Gleichgewicht
Immer mehr Menschen erkennen, dass sie "nur" dieses Gleichgewicht
beachten müssen, um wieder gesund zu werden und es dann auch
zu bleiben. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn es bedeutet,
dass man sich gegen die heutige Ernährungsweise, gegen die
gesellschaftliche Strömung, stellen muss. Doch ist es machbar
und auch unbedingt notwendig. Wenn wir dies nicht tun, werden unsere
Kinder und Kindeskinder degenerieren und eine gesunde gesellschaftliche
Struktur kann sich nicht auf der Basis von so vielen Kranken entwickeln.
Ich frage mich, ob der derzeit mangelnde Pionier und Erfindergeist,
nicht schon eine Auswirkung der "versäuerten Gehirne"
ist. Leben genügend Menschen nach dem Säure-Basen-Gleichgewicht,
so wird es modern werden, gesund zu leben, und man hat eine neue
Strömung kreiert. Dann wird es auch wieder mehr Lebensmittel
in der erforderlichen Qualität geben, einfach, weil danach
verlangt wird. Um das zu erreichen, müssen die Menschen aber
informiert werden, und das versuche ich hier zu tun.
Woran liegt es, dass Frauen einige Tage vor der Menstruation gereizt
und so leicht "sauer" sind? - Der Körper sammelt
die Säuren (= Stoffwechselabfallprodukte) im Blut, um sie dann
ausscheiden zu können. Die Frauen sind dann "giftig"
und "sauer", sowohl im physischen als auch im psychischen
Sinn, ohne etwas dafür zu können. Sie scheiden ihre Abfälle
über die Monatsblutung schließlich aus. Das wusste schon
Hildegard von Bingen, die in diesem Zusammenhang von "schlechten
Säften" spricht. Sammelt die Frau durch falsche Lebensweise
allerdings mehr Abfälle an, als der Organismus verkraften kann,
bekommt auch sie Probleme.
Menschen, deren Säuren-Basen-Gleichgewicht nicht in Ordnung
ist, machen das gleiche durch, und zwar ständig. Aber es sind
nicht nur die Launen, die uns hier beschäftigen. Das Ganze
geht viel tiefer, bis in die einzelnen Zellen des Organismus. Spürt
man nämlich gesundheitliche Auswirkungen, ist bereits eine
tief greifende Schädigung eingetreten.
Männern fehlt diese Entsäuerungsmöglichkeit. Das
ist auch der Grund für die vielen Kahlköpfe schon in jungen
Jahren. Das hat mit Genetik gar nichts zu tun. Der prozentuale Anteil
genetischer Kahlköpfigkeit ist verschwindend gering. Er liegt
bei nur einem Prozent. Daher gibt es auch eine gute Nachricht: Männer
können ihre Haar wieder sprießen lassen, wenn sie sich
einer rigorosen Entsäuerungskur (siehe unten) unterziehen,
egal, wie lange sie schon "blank" sind. Durch regelmäßige
Massage der Kopfhaut (nämlich mit den Fingerkuppen am Haaransatz
von vorne nach hinten die dort angesammelten Säuren bis in
den Nacken schieben) kann dies unterstützt werden. Fängt
dann der Rücken zu jucken an, hat man es richtig gemacht, denn
dann werden dort die Säuren über die Haut entfernt.
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