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Monika Adolph Leen Aloh Werner Betz Anneliese Blacha Melanie Buhl Dorothea Christian Richard Erren Dirk Gerhardt Dietrich W. Grobe Hartmut Grosser Ingrid Hammer Brigitte Isensee Friedesine Strüver Walter Kiefl
Hella Lach Norbert Lang Johanna G. Lenz Sarina M. Lesinski Gerhard Ludwig Barbara Merten Alexandra Pfister Ralph Schneider Michaela Schreier Gudrun Strüber Manuela Tietsch Michael Touma H. D. Viel Dagmar Westphal

Michaela Schreier Anneliese Blacha H. Dieter Viel Gudrun Strüber Alexandra P. Pfister Johanna Gerlinde Lenz Walter Kiefl Ingrid Hammer Hartmut Großer Leen Aloh Hella Lach Melanie Buhl Dietrich W. Grobe Siegfried Eisfeld Michael Touma Manuela O. Tietsch Ralph Schneider Hanna Jüngling Dagmar Westphal Gerhard Ludwig Dorothea Christian Sarina  M. Lesinski Dirk Gerhardt Norbert Lang Monika Adolph

 

 

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Hab´ich mein Leben verspielt
oder habe ich mein Geld spielend verdient?



Lebenserinnerungen
100 Seiten
10 Euro (vergriffen
)

Leseprobe Seite 7

Es war einmal — so beginnen alle Märchen, so auch unsere Geschichte vom Puppenspieler.


Also:
Es war an einem wunderschönen Tag im Wonnemonat Mai des Jahres 1907, als ein Knäblein das Licht der Welt erblickte. In einem kleinen Dorf inmitten schöner Wälder stand in der Dorfmitte gegenüber der Kirche ein Haus. In der unteren Etage waren ein Lebensmittelgeschäft und eine Gastwirtschaft. Direkt über der Gaststube drängte also das Knäblein in die Welt und schrie seine Freude oder seinen ersten Schmerz in die Welt.
Er war das erste Kind seiner Eltern und natürlich der Stolz seines Vaters: Ein Stammhalter. Aus dem einen Fenster sah man bergauf, aus dem anderen bergab. Aus der hinteren Tür führte der Weg direkt in einen Berggarten mit herrlichen alten Bäumen.
Das Knäblein wurde auf die Namen Erwin Gustav Wilhelm Gottlieb getauft und wuchs zur Freude seiner Eltern heran.
Es war noch die gute alte Zeit, wo das Ei noch zwei Pfennige kostete. Es bleibt jedem selbst überlassen, zu beurteilen, ob die Zeit wirklich so gut war. Es war der Aufbruch in das Industriezeitalter mit all seinen Vor- und Nachteilen, mit seinen Problemen. Die Zeit verging und aus dem Knäblein war inzwischen ein kleiner Knabe geworden, der am liebsten am Bach, dem Wendebach, spielte. Brücken baute, ganz gleich, ob er seinen weißen Matrosenanzug, den derzeitigen Sonntagsanzug oder seinen Alltagsanzug trug. Er musste nun zur Schule gehen. Es war der Beginn des ersten Weltkrieges.

Die Mobilmachung wurde auch in dem kleinen Dorf bekannt gemacht. Ein Gendarm wurde am Dorfbrunnen postiert, damit kein böser Feind das Trinkwasser vergiftete. Alle Welt glaubte, der Krieg gehe schnell vorbei, so auch Erwins Vater. Und so sollte Erwin, der inzwischen ein Brüderchen bekommen hatte, noch ein Jahr mit dem Schulbeginn warten, meinte sein Vater. Doch es dauerte alles viel länger. Erwin musste zur Schule trotz Krieg, von dem man aber in dem kleinen Dorf wenig merkte, außer dass die jungen Männer zu den Soldaten mussten, von denen einige verwundet, andere gar nicht wiederkamen.

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Dr. Walter Kiefl