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Monika Adolph Leen Aloh Werner Betz Anneliese Blacha Melanie Buhl Dorothea Christian Richard Erren Dirk Gerhardt Dietrich W. Grobe Hartmut Grosser Ingrid Hammer Brigitte Isensee Friedesine Strüver Walter Kiefl
Hella Lach Norbert Lang Johanna G. Lenz Sarina M. Lesinski Gerhard Ludwig Barbara Merten Alexandra Pfister Ralph Schneider Michaela Schreier Gudrun Strüber Manuela Tietsch Michael Touma H. D. Viel Dagmar Westphal

Michaela Schreier Anneliese Blacha H. Dieter Viel Gudrun Strüber Alexandra P. Pfister Johanna Gerlinde Lenz Walter Kiefl Ingrid Hammer Hartmut Großer Leen Aloh Hella Lach Melanie Buhl Dietrich W. Grobe Siegfried Eisfeld Michael Touma Manuela O. Tietsch Ralph Schneider Hanna Jüngling Dagmar Westphal Gerhard Ludwig Dorothea Christian Sarina  M. Lesinski Dirk Gerhardt Norbert Lang Monika Adolph

 

 

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Eine Leseprobe aus:
Malta – Spuren in die Vergangenheit
(Werner Betz)

Seite 65

Wo war die Zentrale?

Vor langer Zeit wirkte auf den maltesischen Inseln eine Zivilisation, deren Angehörige in der Lage waren, über die gesamten Inseln verteilt imposante Bauwerke zu errichten. Man kann sich heute nicht vorstellen, daß eine solche Arbeit ohne detaillierte Planung möglich war. Die Tempel Maltas wurden für die Ewigkeit konstruiert, man unternahm gewaltige Anstrengungen für ihre Errichtung. Noch heute kann man ihre Überreste bewundern und sich den Kopf über ihre Bedeutung zerbrechen.
Wenn aber keine Beweise dafür vorliegen, daß die Tempel von Anfang an religiöse Funktion hatten, so ist es genausogut möglich, daß sie ursprünglich einem ganz profanen Zweck dienten. Welcher Zweck das auch gewesen sein mag, ein Gedanke drängt sich mir auf: Die Errichtung eines ganzen Systems solcher Bauten setzt eine gewisse Planung und Logistik voraus. Um diese zu erbringen, muß wohl neben den Architekten und Ingenieuren ein ganzer Stab von qualifizierten Mitarbeitern damit beschäftigt gewesen sein. Heute würde man zunächst eine Zentrale errichten, bevor die Arbeit an dem eigentlichen Projekt beginnt.
Wo also wurde geplant? Von welcher Stelle aus wurde die Arbeit in den vielen Steinbrüchen und an den verschiedenen Baustellen gesteuert und koordiniert? Hatte man für diesen Zweck vielleicht das stabilste und gewaltigste Bauwerk vorgesehen? Das erscheint mir wenig wahrscheinlich, wenn ich die Grundrisse und die Reste der Megalithbauten ansehe. Ich finde hier keine geeigneten Voraussetzungen für die Arbeit eines Planungsstabes. Die Grundrisse sind sich alle ähnlich, und die hohen, durch dicke Mauern abgeschirmten Räume erscheinen mir auf den ersten Blick wenig geeignet als Planungsbüro. Wenn wir heute eine große Industrieanlage mit Fabrikationsgebäuden und Lagerhallen sehen, kommen wir nicht auf die....


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Dr. Walter Kiefl