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Eine Leseprobe aus:
Kryon - Weckruf für die Menschheit
Zurück zur Quelle
(Patrizia Pfister)
Zum Geleit
"Ich bin das ICH BIN, und über jedes Medium kommen Botschaften
von mir. Oft haben sie den Fokus einer bestimmten Energie wie Metatron,
St. Germain oder Kryon und andere. Doch, liebe Menschen, spricht
letztlich immer die Quelle zu euch. Dies gilt auch, wenn scheinbar
widersprüchliche Botschaften gegeben werden, denn vom höchsten
Standpunkt aus sind alle wahr. Es werden "nur" verschiedene
Blickwinkel eingenommen, um ein und dieselbe Sache zu verdeutlichten,
zu beleuchten. Aus eurem Blickwinkel heraus gibt es drei unterschiedliche
Formen der Übermittlung von Botschaften: Volltrance - Halbtrance
- und Wachmedien. Wer channelt nun die absolute Wahrheit, so fragt
ihr euch, und lasst einen Streit darüber entstehen, einen Streit,
der wiederum zu Trennung führt. Lebt ihr nicht in Zeiten, in
denen die Einheit von Allem-was-ist wieder hergestellt werden soll?
Es gab Zeiten, in denen ein Medium nur in Volltrance arbeiten konnte.
Dies hing mit der Dichte um euch herum und in euch selbst zusammen,
und so wich das Bewusstsein (Geist und Seele) des Mediums, um dem
Bewusstsein Platz zu machen, das von der Quelle beauftragt war zu
sprechen. Ihr könnt euch das so vorstellen, als ob ein Lichtwesen
in ein materielles Wesen zeitweise "hineinschlüpft"
und sich dessen Körper bedient, nicht jedoch des Geistes und
der Seele. Das heißt, der Verstand des Mediums ist nicht eingeschaltet
und weist daher auch keine Begrenzungen in den Vorstellungen auf,
so kann gesagt werden, was gesagt werden soll, ohne dass ein Filter
davorgeschoben wird. Das hat viele Vorteile, jedoch auch Nachteile.
Weil der Unterschied zwischen dem Körper und dem hereinkommenden
Lichtwesen in der Schwingung sehr unterschiedlich ist, führt
das zu Stress im Körper, der durch eine sehr bewusste (gesunde)
Lebensweise des Mediums ausgeglichen werden sollte. Der Unterschied
zu den heutigen Schwingungen der ganzen Erde ist allerdings längst
nicht mehr so groß wie zum Beispiel vor zwanzig Jahren, und
so hatten es die Medien früherer Zeiten schwerer und alterten
tatsächlich schneller als die Medien von heute, doch war ihnen
das bewusst, und sie erfüllten dennoch ihren Auftrag gerne.
Ein Volltrancemedium ist sich nicht bewusst, was gesagt wird, und
braucht daher auch nicht die ganze Verantwortung zu übernehmen,
und das ist in den entsprechenden Fällen auch ganz richtig
so.
Ein Halbtrancemedium verlässt den Körper mit der Seele,
jedoch nicht mit dem Geist. Das heißt, dass die Seele ungefähr
mitbekommt, was gesagt wird, jedoch den Inhalt der Botschaft nicht
direkt beeinflusst, wohl aber indirekt, denn der Geist des Mediums
wird dafür benutzt, Konzepte so zu übersetzen, dass sie
für die Zuhörer verständlich werden. Der Geist wird
also als Filter genutzt, jedoch in der Form, dass hochdimensionale
Konzepte und "Gedankengänge" in 3D-Nähe gebracht
werden können. Bei einfachen Botschaften der Liebe ist das
nicht unbedingt notwendig. Sollen jedoch neue Informationen in die
Welt gegeben werden, so sollen sie so gegeben werden, dass sie auch
verstanden werden.
Bei Wachmedien ist es nun so, dass sie nicht mehr weichen (müssen),
weder mit Geist noch mit Seele, sondern sie verschmelzen für
die Zeitdauer der Botschaft mit dem Sein des Botschafters, gleichgültig,
welchen Namen dieser nun trägt. Das heißt, sie bekommen
konkret mit, was gesagt wird, und sie übersetzen die Energien
so, dass sie auch schwierigere Konzepte und Botschaften "rüberbringen"
können. Dafür müssen sie sie selbst erst verstanden
haben, sonst funktioniert es nicht. Ein Wachmedium ist also oft
gefordert, vorher erst durch Prozesse durchzugehen, die dazu verhelfen
zu verstehen, was in einer zukünftigen Botschaft gesagt wird,
ohne dass es weiß, worum es geht. Ein Volltrancemedium braucht
das nicht unbedingt, sondern kann einfach geschehen lassen. Wie
gesagt, hat das große Vor -, aber auch Nachteile. Dies gilt
auch für die Wachmedien: Sie sind zum einen ständig gefordert,
neue Konzepte zu begreifen, denn wenn sie sie begreifen, können
sie sie auch anderen verständlich machen, und zum anderen sind
auch sie gefordert, sehr auf ihren Körper auf zupassen, damit
er die immer wiederkehrende Verschmelzung auch verträgt, ohne
Schaden zu nehmen. Wachmedien haben jedoch die Verpflichtung, auch
die Verantwortung für das zu übernehmen, was gesagt wird,
und zwar ohne Einschränkung. Dies gilt auch für Volltrancemedien
und Halbtrancemedien, wenn ihre Botschaften in Form von Büchern
unter ihrem Namen erscheinen. Auch dann müssen sie die Verantwortung
übernehmen und voll hinter dem stehen, was durch sie gesagt
wurde und wird. Wachmedien werden durch Prozesse geführt, die
sie dazu bringen, Vorstellungen, Glaubensmuster und Ähnliches
abzulegen, damit der Filter des Verstandes auf der einen Seite ausgeschaltet
wird, aber auf der anderen Seite ständig überprüft,
ob durch sie auch wirklich nur Botschaften der Liebe hindurchkommen.
In diesem Prozess befinden sich in diesen Zeiten alle Menschen.
Ob sie das nun schon wissen oder nicht, spielt keine Rolle, denn
letztlich darf jeder seine "Anbindung nach oben" wieder
erinnern. Wachmedien unterscheiden sich lediglich durch ihr Tempo.
Das macht sie nicht besser oder schlechter als andere. Sie haben
nur einen Weg gewählt, der für sie selbst der passende
ist. Genauso wenig kann man sagen, nur Volltrancemedien können
die absolute Wahrheit verkünden, weil ihr Bewusstsein ja ausgeschaltet
ist. Damit fehlt nämlich die Unmittelbarkeit der Nähe
zum Menschsein, was für die Volltrancemedien völlig in
Ordnung ist, denn dadurch können die Botschaften eine ganz
bestimmte Qualität annehmen. Aber eine bestimmte Qualität
haben auch die Botschaften der Halbtrancemedien und Wachmedien,
und zwar immer die, die die Zuhörer und Leser gerade brauchen.
Das gilt natürlich für alle. Jedes Medium hat also die
Aufgabe, die es sich gewählt hat, hat die für sich und
dem Partner "drüben" passende Methode erwählt,
weil diejenigen, die die Botschaften hören und lesen, es genau
auf diese Weise brauchen, und so hat jeder seinen Platz im großen
Gefüge dessen, was geschieht, und kein Platz oder keine Methode
ist "schlecht" oder "gut", sondern genau passend
für alle Beteiligten und somit einfach.
Kein Medium ist darauf festgelegt, immer so zu arbeiten, wie es
das jetzt tut. Das Leben ist ständige Veränderung. Und
es gibt immer Weggabelungen, an denen Entscheidungen getroffen werden.
Für alle Medien gilt: Sie brauchen Ruhe zwischen den Channelings,
um dem Körper Erholung zu gönnen. Sie brauchen Zeit dazwischen,
weil alle durch Prozesse geführt werden, die sie überhaupt
erst zu einem Medium (tauglich) machen, nämlich die ständige
Arbeit an der eigenen Herzöffnung, an dem Kanal, der sie sind,
und an der Verbindung zu ihren Partnern auf der anderen Seite, die
immer von Liebe geprägt sein sollte, sonst stimmt etwas nicht.
Und es gilt auch: Keiner hat die Wahrheit für sich alleine
gepachtet. Es hat nur jeder die Form der Übermittlung gewählt,
die derzeit für den Betreffenden möglich und sinnvoll
ist, und auch für ihre Zuhörer. Jeder beleuchtet mit seinen
Mitteln ein Stück des großen Ganzen. So war es, so ist
es, und so wird es immer sein!"
Vorwort
Nachdem ich (wieder einmal) heftige Transformationswochen hinter
mich gebracht hatte, erreichte mich im März 2007 vom Smaragd
Verlag eine Mail mit der Überschrift "Geistesblitz",
und darin stand: "Du musst ein Buch mit Kryon schreiben!"
Ich war erst einmal überrascht, denn auf diese Idee war ich
noch gar nicht gekommen. Da es inzwischen zu meinem Alltag gehört,
mit vielen Wesen in Kontakt zu stehen, hatte ich mir noch nie überlegt,
dass ich auch ein Buch mit "nur" einem Wesen schreiben
könnte. Ich ließ diese Botschaft also wirken, und mir
wurde nach und nach klar, dass meine heftigen Prozesse (mit) eine
Vorbereitung auf dieses Buch gewesen waren und ich schon Einzelteile
davon geschrieben hatte, also Einzelbotschaften von Kryon, von denen
ich bis dahin noch nicht wusste, "wohin damit". Noch am
selben Tag probierte ich aus, ob "es" denn fließen
würde, ob da wirklich ein Buch in Vorbereitung war. Die Schwingung
wurde an diesem Abend immer höher, während ich schon im
Bett lag, aber nicht schlafen konnte. Ich spüre das daran,
dass der Druck um mich immer höher und höher wird und
sich dieser "Lichtdruck" wie ein schwerer Teppich um meinen
Kopf legt. Ich schnappte mir also das Notebook, das ich schon vorsorglich
neben dem Bett deponiert hatte, und begann, und was da so "durchkam",
überzeugte mich schließlich davon, dass es ein Buch mit
neuen Informationen werden würde, die den Menschen (hoffentlich)
ein Stück weiterhelfen zu verstehen, was eigentlich um sie
herum und in ihnen vor sich geht. Meine Botschaft an den Verlag
lautete also am nächsten Tag: "Auftrag angenommen",
und so begann es
Jedes Buch, das ich schreibe, ist wie eine Geburt, und jede Geburt
ist eine Initiation für mich und, wie ich denke, auch für
die Leserinnen und Leser. Viele Freude beim Lesen.
Patrizia Pfister
Westheim, 30.03.2007
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