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Schlaraffenland, Bühne und Ventil
Ein Plädoyer für den ganz normalen Bade- und Pauschaltourismus
Die „ganz normalen” und „traditionellen”
Pauschal- und Badeferien in den sogenannten Urlauberghettos vor
allem am Mittelmeer werden seit einigen Jahren von einer elitären
Zivilisationskritik erbarmungslos abgewertet und in die Defensive
gedrängt.
Abgrenzungs- und Prestigebedürfnisse, eine latente Leistungsideologie
und Illusionen über die Nachhaltigkeit interkultureller Kontakte
haben daran mitgewirkt. Dieses Buch will sowohl die gängige
Kritik am Pauschal- und Massentourismus hinterfragen als auch aufzeigen,
dass diese anspruchslosen Urlaubsformen zahlreiche (zugegebene,
verheimlichte und verdrängte) Erwartungen und Wünsche
der Touristen erfüllen. Gleichzeitig begrenzen sie aber auch
manche problematischen touristischen Auswirkungen und kommen damit
den Bedürfnissen vieler Menschen in den Zielregionen besser
entgegen als massenhaftes, individuelles oder alternatives Reisen.
Inhalt:
- Zum negativen Image des Pauschal-, Massen- und Badetourismus
- Tourismusfolgen für Bereiste
- Grenzenloser Tourismus
- Hin zu und weg von?
- Der Badestrand als multifunktionelles Arrangement
- Künstliche Ferienwelten u.a.m.
Kiefl, Walter: Schlaraffenland, Bühne und Ventil. Ein Plädoyer
für den ganz normalen Bade- und Pauschaltourismus. 1. Auflage
München, Wien: Profil -Verlag 2001, ca. 120 S.;
(Tourismuswissenschaftliche Manuskripte, Bd. 9) Preis: 16,00 Euro
(ISBN 978-3-89019-498-1)
Leseprobe
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