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Der Hofgarten in München

Autor:
Dr. Walter Kiefl Beate Gaßdorf Arnold Lemke
Verlag:
Volk Verlag, München
Erscheinungsjahr:
2007
Sonstiges:

Broschiert
174 Seiten
Preis: 19,00 €
ISBN: 978-3-937200-44-6

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Oder direkt beim Autor.
Leseprobe
Seit 1409 nutzten die Herrscher in München den Hofgarten als Jagdrevier, zur Hofhaltung, als Gemüsegarten oder Exerzierplatz. Im Jahr 1780 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, laden seither die Schönheit der Anlagen und ihre eindrucksvolle Rahmenbebauung zum Flanieren ein:

„Hier wird an Sonn- und Festtagen jeder neue Putz zur Schau getragen; hier ist der offene Markt der Reitze, hier wird geschmachtet, geseufzet, getändelt und geliebäugelt…“

Im Jahr 1974 erhielten ein paar Boulespieler die offizielle Erlaubnis zum Spiel im Hofgarten. Mittlerweile sind die Boulisten Münchenweit bekannt und aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Vor fünfundzwanzig Jahren richtete die Münchner Kugelwurfunion erstmals das Pétanque?Turnier im Münchner Hofgarten aus. Zum Jubiläumsturnier erscheint nun diese Retrospektive, sie widmet sich gleichermaßen der Geschichte des Münchner Hofgartens und der Tradition des Boulesportes in München:

„Schwer zu sagen, ob Boule ein Sport, eine Weltanschauung oder doch nur ein Spiel ist oder schlicht ,Amusement‘. Auf jeden Fall ist es ein Spiel für die Seele. Boule, das gefühlvolle Werfen von Eisenkugeln über einen Sandplatz. Vor allem aber: französische Lebenskunst pur!“
Rezension

Klappentext

Der Hofgarten bildet seit dem 16. Jahrhundert einen wichtigen Teil der Münchner Residenz. Seit seiner 1790 verfügten Freigabe für das „gewöhnliche“ Volk und der unter Ludwig I. begonnenen städtebaulichen Eingliederung hat die im Renaissancestil geschaffene Gartenanlage manche Veränderungen hinsichtlich ihrer Nutzungsarten erfahren und sich damit zu einem Spiegel des geselligen Lebens in der bayerischen Landeshauptstadt entwickelt. Im Mittelpunkt der Darstellung steht dabei die gegenwärtige Boule-Szene.