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Personenschifffahrt in Thüringen

Autor:
Dr. Walter Kiefl
Verlag:
Mentalibre München
Erscheinungsjahr:
2017
Sonstiges:

Taschenbuch
100 Seiten
Preis 10,00 Euro
978-3-940223-31-9

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Leseprobe
1. Einführung

Die Personenschifffahrt in Mitteleuropa verdankt ihre Entstehung und Entwicklung neben den geographischen Gegebenheiten (Anzahl und Größe der Seen und die Schiffbarkeit der Flüsse) in erster Linie dem Tourismus in den jeweiligen Regionen. Wie kaum anderswo trifft dies besonders für Thüringen zu, auch wenn für den dortigen Tourismus Wandern, Fahrradwandern und Kuraufenthalte traditionell bedeutendere Segmente darstellen.
Die Schifffahrt dieses Bundeslandes weist im Vergleich zu der in den anderen bisher behandelten Gebieten die Besonderheiten auf, dass sie sich auf zwei zusammenhängende (aber nicht zusammenhängend schiffbare) und erst seit den 1930er Jahren bzw. seit 1947 mit Motorschiffen befahrene Gewässer beschränkt, nämlich den Bleiloch- und den Hohenwartestausee (*1). Aufgrund des späten Beginns gab es dort weder Dampfschiffe noch Schiffe mit Schaufelradantrieb, d.h., der Verkehr wurde sofort von – zumindest hinsichtlich der Antriebstechnik – „modernen“ Schiffen aufgenommen (*2). Bemerkenswert ist, dass sich die Schifffahrt in Thüringen durch zwei Superlative auszeichnet, gibt es doch hier nicht nur die einzige Autofähre Deutschlands über einen See, sondern auch das kleinste europäische Kreuzfahrtschiff.
Rezension

Klappentext

Wenn die Personenschifffahrt Thüringens auch relativ jung ist und sich auf zwei Stauseen beschränkt, zeigt sie doch sowohl hinsichtlich der Anzahl und Art der eingesetzten Schiffe – u.a. des kleinsten Kreuzfahrtschiffs Deutschlands – als auch der vielfältigen Angebote ein unverwechselbares Bild. Das reich bebilderte Buch, vierter Band einer Reihe über Geschichte und Gegenwart der Personenschifffahrt in Mitteleuropa, beschränkt sich nicht auf die Wiedergabe technischer Daten der Schiffe, sondern geht auch auf die landschaftlichen und kulturgeschichtlichen Attraktionen der Region ein.